leben, laufen, und NEIN, ich kenne den Herrn Lugner nicht persönlich!!!
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First Time Klettern

Ist es nun mutig oder dumm, sich zum Klettern zu entschließen, wenn man Höhenangst hat? Nein. Es ist ein Zeichen, dass man beschlossen hat, sich seinen Ängsten zu stellen !

Am Freitag, dem 05.März 2010 schlägt die Stunde der Wahrheit für mich. Mein Cousin "Steff" und seines Zeichens ziemlich erfahren in dem Bereich Sportklettern hat sich bereit erklärt, mir das Grundwissen fürs Klettern indoor nahezubringen und so stehe ich um 17:00 Uhr vor der Kletterhalle Judenburg. Einmal tief durchatmen und auf zur Anmeldung.

Zuerst einmal muss ich einigen Papierkram bewältigen. Haftungsausschluss und all das. Dann bekomme ich Kletterschuhe, die viel zu eng erscheinen und einen Klettergurt.

In der Halle ist einiges los. Schwer beeindruckt und ein klein wenig eingeschüchtert betrachte ich die Menschen, die hier an den Wänden hochkraxeln, was mir noch völlig unvorstellbar erscheint. Erst mal sind einige Aufwärmübungen angesagt, um dem Muskelkater und Verletzungen vorzubeugen. Brav mache ich mit, dehne und stretche. Nach einem kurzen Theorieteil geht es gleich an die ersten Griffe. Etwa 50cm über dem Boden hantle ich mich von links nach rechts über die Kletterwand. Mit den unbequemen Schuhen hat man ziemlich viel Kraft, um die winzigen Vorsprünge zu nutzen. Mit dem zweiten Neuanfänger zusammen bewältige ich die Technikübungen, die Stefan uns ansagt. Dann geht es an eine andere Kletterwand, wo wir Umgreifen und das Verlagern des Gewichts lernen.

Schon bald hänge ich das erste Mal am Seil und nach einer Einschulung in der Technik der Knoten (Doppelachter?) und dem richtigen Anlegen des Klettergurtes  geht es "Toprope" hinauf. Stefan sichert mich und als ich über die grüne Route auf 12 Metern Höhe bin, ist Sense bei mir. Mental und auch körperlich. Meine Arme wollen nicht mehr. Logisch, die trainiere ich viel zu wenig, das war eh zu erwarten! Ich rufe hinunter, dass ich jetzt loslasse und Stefan seilt mich ab. Ein gruseliges Gefühl für mich und ich wage kaum, hinunter zu schauen. Noch dreimal versuche ich mein Glück, einmal schaffe ich es über die gelbe Route bis auf 13 Meter Höhe, aber es ist mir nicht vergönnt, das Ende dieser Route auf 15 Metern zu erreichen. Egal, schließlich soll ja noch ein Ziel fürs nächste Mal bleiben!

Nach vier Stunden bin ich so geschafft, dass ich keinen einzigen Griff mehr halten kann. Ich schaue den anderen noch zu, wie sie scheinbar mühelos die Wände hoch und runter klettern. Und beschließe, so bald wie möglich einen kompletten Kletterkurs zu absolvieren.

Am Samstag tun mir Muskeln weh, von denen hab ich schon lange nix mehr gespürt. Die Innenseite der Oberschenkel zum Beispiel, die wohl bei den Querklettereien beansprucht wurde... und die Hände sind so müde, dass ich mir ernsthaft überlege, mein Frühstücksbrot ohne Margarine zu essen, weil mir der Gedanke, es mit dem Messer auseinander zu schneiden und zu bestreichen fast unausführbar erscheint. Aber Spaß gemacht hat es mir. Und Angst hatte ich keine (und wenn, würde ich es nicht zugeben. Angst und Geld haben wir ja noch nie gehabt, stimmts?)

8.3.10 08:34
 


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